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Die Geschichte zum Tanz Immer mehr Frauen entdecken diesen Tanz, die Freude an den malenden Bewegungen der Hüfte, dem Kreisen, Wiegen und Schwingen im Rhythmus ihres Körpers. Er bietet eine Alternative zum herkömmlichem Fitness-und Gymnastikprogramm. Heute gibt es in Deutschland in fast allen Städten Kurse und Seminare in Volkshochschulen bei denen Frauen den Orientalischen Tanz erlernen können, sowie Festivals, Veranstaltungen, Basare oder Fachmessen zum Thema Orientalischer Tanz. Schätzungsweise 60.000 Frauen zeigen heute Interesse am Bauchtanz, von der Hobbytänzerin bis hin zur Profitänzerin-Ausbilderin. Für Furore sorgte schließlich der Auftritt der syrischen Tänzerin Farida Mahzar (little Egypt) 1893 auf der Weltausstellung in Chicago. Ihre Vorführungen wurden zum Publikumsmagneten, in der Folge brach eine wahre Orientwelle aus. Es gab viele Nachahmerinnen, vor allem im modernen Tanz, die diese „neue“ Form des Tanzes in ihre Auftritte integrierten. In dieser Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts war das Zeigen eines entblößten Bauches, ebenso wie das Zeigen eines Fußes oder unbedeckter Hände und Arme, gesellschaftlich sanktioniert. Die Tänze von Little Egypt, die in den USA später in Burlesque-Aufführungen auftrat, waren trotz oder gerade wegen der Zurschaustellung normalerweise bedeckter Körperteile eine Sensation. Offiziell wurde dem Tanz und der Tänzerin nur entrüstete Aufmerksamkeit gezollt, trotzdem ist ihr Name, ebenso einige Fotoaufnahmen verschiedener Tänzerinnen, die sich ebenfalls Little Egypt nannten, bis heute bekannt. Oft als orientalischer Tanz bezeichnet, gibt es den Bauchtanz in ähnlicher Form in vielen Teilen der Erde. Der Ursprung des Bauchtanzes reicht weit in die Zeit vor dem Christentum. Zu dieser Zeit glaubten die Menschen an eine Vielzahl von Göttinnen. Eine der wichtigsten Göttinnen war die Göttin "Ma", aus der sich später das heutige Wort Mama entwickelte. Um dieser Göttin "Ma" zu danken und sie gnädig zu stimmen erfand man damals eine Art Fruchtbarkeitstanz, der in erster Linie von den Frauen getanzt wurde. Der Fruchtbarkeitstanz bestand aus dem Nachahmen des Geschlechtsaktes in Form von Beckenrotationen und anderen erotischen Bewegungen. Das soll eine leichtere Geburt ermöglicht haben. Jahre später änderte sich im Christentum die Ansicht. Aus der Göttin "Ma" wurde die heilige Maria, Symbol der Weiblichkeit. Der Fruchtbarkeitstanz wurde nun überflüssig und zudem noch sehr unanständig. Er verlor seine religiöse Bedeutung und wurde zu einem Unterhaltungstanz. Heute ist der Bauchtanz als Kunstform anzusehen. Es entwickelten sich viele Variationen, z.B. Bauchtanz mit einem Stock, einem Säbel, Zimbeln, Schleier ect... In den europäischen Kulturen wurde ebenfalls aus den gleichen Gründen der Bauchtanz aufgeführt. Hier bestand der Tanz aus dem Beckenkreisen und dem bekannten Hüftzittern.
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